Startseite Welche OP für wen?
Montag, 21. Mai 2012
 
 
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Gemeinschaftspraxis
für Chirurgie

Peter Ahsbahs und
Dr. Martin Glaubitz
Lindenstraße 36a
24539 Neumünster

Tel.: 04321 - 55 86 68-0

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Welche Leistenbruch-OP für wen?

Im Allgemeinen hängt die Wahl der OP-Technik von verschiedenen Faktoren ab. Hier ist zum einen das Alter des Patienten, das Geschlecht des Patienten und die Größe des Bruches entscheidend. Bei einem bds. vorliegenden Leistenbruch oder bei einer Kombination Leistenbruch/Nabelbruch sollte eine zeitgleiche Versorgung angestrebt werden. Bei einem Leistenbruch bds. bietet sich insbesondere das endoskopische Verfahren an, da hier über die Schlüssellochtechnik und den Bauchhöhlenzugang beide Seiten gleichzeitig ohne größere Wunden im Bereich der Leisten operiert werden können.

 

 

Die herkömmliche Technik mit direkter Naht (Shouldice, konventionelle Hernienreparation) empfehlen wir nur noch beim Heranwachsenden, da die Netze nicht mitwachsen.

 

Im Allgemeinen bevorzugen wir die lap. Hernienreparation, da unseres Erachtens viele Vorteile im Rahmen der lap. Hernienreparation liegen. Insbesondere lässt sich bei Leisten- bzw. Sportlerhernien mit diesem Verfahren die Leistenkanalhinterwand (unterste Bauchmuskelschicht) ohne Verletzung der vorderen Muskelschichten stabilisieren. Sollte ein netzbasiertes Verfahren angestrebt werden, lässt sich mit Hilfe der Schlüssellochtechnik der Leistenbruch ohne Risiken für die Leistennerven versorgen. Bezüglich des Verletzungsrisikos der Hodengefäße oder des Samenleiters zeigen sich die herkömmlichen Techniken bzw. die offenen Techniken und die Schlüssellochtechnik vergleichbar.

 

Die operative Versorgung von Leistenbrüchen (Leistenhernien), Bauchdeckenbrüchen (Hernien) und Narbenbrüchen (Nabenhernien) ist Schwerpunkttätigkeit von Herrn Dr. Glaubitz, der Mitglied der Deutschen Herniengesellschaft ist. Wir führen in unserer Praxis bzw. im Rahmen unserer belegärztlichen Tätigkeit etwa 200 – 250 Hernienoperationen pro Jahr durch. Im Allgemeinen versuchen wir, die Stabilisierung eines Leisten-, Bauchdecken- oder eines Narbenbruches, wenn es sich anbietet in Schlüssellochtechnik durchzuführen.